
Die Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (englisch: United Nations Framework Convention on Climate Change UNFCCC) ist der erste internationale ratifizierte Vertrag, der das Thema "Klimawandel" als Aufgabe und Verpflichtung gegenüber der Staatengemeinschaft beschliesst und rechtfertigt. Auf dem Weltgipfel für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro im Jahr 1992, wurde die Klimarahmenkonvention anerkannt und trat 1994 rechtmäßig in Kraft. Alle Unterzeichnerstaaten (z. Zeit 189 Länder) haben sich verpflichtet, zur Verringerung der Treibhausgasemissionen, nationale Pläne zu erstellen. Die Konvention bildet den Strukturkern für die Klimaschutzverhandlungen, die regelmäßig als Vertragsstaatenkonferenz (Conference of the Parties, COP) der Klimarahmenkonvention stattfinden.

Die Unterzeichnung des Kyoto-Protokolles am 11.12.1997 in Japan zur Reduktion von Treibhausgasemissionen, wurde von der internationalen Staatengemeinschaft sehr begrüßt und ist ein weiterer fortschrittlicher Meilenstein zur Herausforderung "Klimawandel". Im Kyoto-Protokoll werden erstmals rechtliche und verbindliche Grenzen für Treibhausgasemissionen vorgesehen.

Der Internationale Zwischenstaatliche Ausschuss für Klimafragen IPCC- (Intergovernmental Panel on Climate Change), dessen Sitzung 1988 stattfand (Hauptsitz Genf-Schweiz), wurde durch das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) sowie die Weltorganisation für Meteorologie (WMO), gegründet. Regelmäßige Sachstandsberichte und Beschlüsse des Ausschusses spielten eine entscheidende Rolle bei der Gründung des INC (Intergovernmental Negotiating Committee) der UNO Framework Convention on Climate Change, in deren UNO-Generalhauptversammlung.